• Wolfgang Gottenhuber

14 Jahre alt und noch immer AKTUELL !?


Mein Kommentar zu "Arbeitskräftemangel und Mitarbeiterbindung" (2/2)


"Mitarbeiterbindung – Ist, wie mit einer Kette an das Unternehmen (an)gebunden zu werden."


Die Zahl der im Moment verfügbaren Arbeitskräfte mag (scheinbar) beschränkt sein, das muss Unternehmen aber nicht daran hindern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das zu geben, was sie brauchen, damit sie gerne im Unternehmen mitarbeiten, OHNE sie anketten zu müssen:


Anständigkeit, Anständigkeit, Anständigkeit, und dann noch Freude an der Arbeit, ordentliche Rahmenbedingungen und angemessene Bezahlung ….


  • ANSTÄNDIGKEIT = Anständigkeit – Wer meint ein Dienstvertrag sei die Lizenz, Menschen schlecht zu behandeln, muss sich über innere Kündigung nicht wundern.


  • ANSTÄNDIGKEIT = Wertschätzung – Wer Mitarbeiter- und Zielerreichungs-Gespräche zu URTEILEN über Menschen macht, muss sich über Dienst nach Vorschrift nicht wundern.


  • ANSTÄNDIGKEIT = Augenhöhe – Wer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst nach Rekord-Jahren mit Almosen abspeist, während sich Eigentümer und Management-Team selbst nach Verlust-Jahren die Prämien erhöhen, muss sich nicht wundern, wenn sich die Menschen fragen, ob die „Wiesen nicht wo anders grüner sind“.


Mit Menschen etwas UNTERNEHMEN bedeutet für die Dauer der ZUSAMMENarbeit GEGENSEITIGE UNTERSTÜZUNG und den Ausschluss von Konkurrenz zugunsten eines gemeinsamen Ziels.

Wer glaubt ein Unternehmen als anstands- und wertschätzungsfreie Zone führen zu können, muss sich in Zeiten wie diesen zu Recht nicht wundern, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Weite suchen und braucht sich noch weniger beklagen, dass es so aufwändig und schwer ist, Ersatz zu bekommen.


Wer immer nur Konkurrenz und Wettkampf im Unternehmen fördert, sei es durch individuelle Zielvereinbarungen oder abteilungsübergreifend, wie auch immer, muss sich nicht wundern, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Unternehmen spätestens bei der zweitbesten Gelegenheit wieder verlassen.



Ihr Wolfgang Gottenhuber



Mehr aus dieser Serie:

Mein Kommentar zu "Arbeitskräftemangel und Mitabeiterbindung" (1/2)

Mein Kommentar zum Thema "Mitarbeiterbeteiligungsmodelle"

Mein Kommentar zum Thema "Leadership"




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Wolfgang Gottenhuber

Wolfgang Gottenhuber war viele Jahre in unterschiedlichen Positionen im HR Management oberösterreichischer Industrieunternehmen tätig. Er ist aus Erfahrung davon überzeugt, dass Menschen ihr Bestes geben und dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und wenn Menschen – egal ob Produktionsmitarbeiter, Fachexpertin oder Mitglieder des Management-Teams – auf Augenhöhe und anständig miteinander umgehen, hervorragende Leistungen entstehen.




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